Leistungen
"Der Hufbearbeiter/ Hufschmied möchte die Hufe des Pferdes nicht mehr bearbeiten, weil es unkooperativ ist und nicht still stehen möchte"
-Bevor es an die eigentliche Hufbearbeitung geht, gehe ich zunächst der Ursache des Bewegungsdranges des Pferdes auf den Grund. Häufig stellt nicht das Hufe heben das Problem dar. Mögliche Gründe hierfür sind schlechte Erfahrungen (Trauma), übersehene Signale, keine Grunderziehung.
-Ich arbeite der Situation und der Lernbereitschaft des Pferdes angemessen, um keinen ungewollten Druck auf das Pferd auszuüben.
-Die Mitarbeit des Pferdehalters ist während und zwischen den Trainingseinheiten erforderlich, um ein langfristiges und stabiles Grundverhalten zu erzielen.
-Ich wende eine methodenoffene Hufbearbeitung an, unter Berücksichtigung der Biomechanik des Pferdes.

"Der nächste Stallwechsel steht an. Das Verladen soll möglichst stressfrei für das Pferd verlaufen "
-Das Verladetraining umfasst max. 1 Stunde inkl. kleinere Pausen für das Pferd. Die Zeit kann variieren und ist abhängig von der Lernbereitschaft und der Ausdauer des Pferdes.
-Soll das Verladetraining eine Vorbereitung auf den kommenden Stallwechsel sein, empfehle ich Folgetermine bei mir wahrzunehmen, damit das Pferd durch die Wiederholung des Trainings, seine erlernte Erfahrung verfestigen kann und der Umzug ein transparentes und stressfreies Erlebnis für das Pferd wird.
-Eigener Hänger sollte vorhanden sein.
-Für das Verladetraining bitte ich folgendes zu beachten, um mögliche Gefahren für das Pferd auszuschließen:
-Vorzugsweise sollte der Hänger in einem eingezäunten Bereich stehen.
-Wünschenswert ist ein Sandboden oder ein vergleichbarer Untergrund mit möglichst viel Grip.

"Das Pferd scheut vor Gegenständen, Wasser, Sprühflaschen und anderen Dingen."
"Es ist an den Sattel und Zaumzeug noch nicht gewöhnt"
"Das Pferd lässt sich ungern die Wurmkur ins Maul geben"
-Ich führe das Pferd langsam in Form von Desensibilisierung an die ungewohnte Herausforderung heran.
Für jegliche Art der Desensibilisierung, wende ich die Methode "advance and retreat", Vorstoß und Rückzug an. Das bedeutet, dem Pferd die Möglichkeit zu geben, sich mit dem Ungewohnten Reiz auseinanderzusetzen und zukünftig mit bereitwilliger Akzeptanz darauf zu reagieren. Durch positive Verstärkung, erhält das Pferd eine positive Lernerfahrung.

"Mensch-Pferd Beziehung stärken, durch vertrauensbildende Maßnahmen"
"Nonverbale Kommunikation erlernen. Das eigene Pferd verstehen"
"Führtraining"
-Desensibilisierung, Kommunikation und Führtraining sind u.a. Bestandteile vertrauensbildender Maßnahmen.
-Ich erkläre, wie man auf die Signale des Pferdes achtet und darauf nonverbal reagiert.
-Ich helfe, wenn der Pferdehalter unsicher und ängstlich im Umgang mit dem eigenen Pferd ist.
